Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
descriptionGrafik: Bronchien
Die chronische Lungenerkrankung führt zu Hustenanfällen, verschleimten Bronchien und Atemnot. Raucher haben ein besonders hohes Risiko.
descriptionStethoskop
Einige Symptome von COPD ähneln denen von Asthma. Eine genaue Untersuchung beim Lungenfacharzt macht die Unterschiede deutlich und sichert die Diagnose.
descriptionInhalator
Medikamente, die die Bronchien entspannen und Entzündungen unterdrücken, gehören ebenso zum Behandlungsspektrum wie Sauerstoff oder Atemtherapie.
descriptionFrau auf dem Laufband
Nach Absprache mit dem Arzt sollten sich auch COPD-Patienten regelmäßig bewegen. Das erhält ihre körperliche Fitness und damit die Lebensqualität.
descriptionZigarette im Aschenbecher
Fast alle COPD-Patienten sind oder waren starke Raucher. Die Tabakabstinenz ist daher der wichtigste Schritt, um sich vor der Krankheit zu schützen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal

Bei COPD: Finger weg von Zigaretten!

Es gibt einige Maßnahmen, mit denen ein COPD-Patient es selbst in der Hand hat, sein Leiden zu verringern. Dazu gehören die Ernährung, ein vernünftiges Quantum Sport und vor allem der endgültige Abschied vom Rauchen. Denn Zigarettenqualm ist der bedeutsamste Risikofaktor für die chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Die Abstinenz kann zwar bereits vorhandene Schäden nicht rückgängig machen, aber das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen.

Therapie bei COPD: Rauchstopp

Der Hauptrisikofaktor für die Entstehung einer COPD ist das Rauchen. Wie die deutsche Atemwegsliga e.V. in einer Broschüre zum Tabakrauch angibt, „konnten bisher mehr als 4.000 verschiedene Stoffe aus dem Zigarettenrauch isoliert werden. Die meisten dieser Stoffe sind gesundheitsschädlich. 43 Stoffe können Krebs auslösen“. Beim Inhalieren des Rauchs von verbrennendem Tabak kann auch der zerstörerische Prozess in Gang gesetzt werden, der mit einer überblähten Lunge und dauerhaft verengten Bronchien endet: COPD.

Es ist grundsätzlich zu jeder Zeit und in jedem Alter ein Gewinn, mit dem Rauchen aufzuhören. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung regelmäßig raucht – immerhin 1,1 Milliarde Menschen. Hinzu kommen immer mehr Kinder, die immer früher mit dem Rauchen beginnen. Hierzu zählen schon vier Prozent aller Zehnjährigen in Deutschland. Bislang rauchen Männer noch mehr als Frauen, jedoch nimmt das Rauchverhalten der Frauen weiterhin zu.

Der Abschied von der Zigarette, der insbesondere für COPD-Patienten erwünscht ist, fällt deswegen so schwer, weil dem Körper der Suchtstoff Nikotin entzogen wird. Neben dem dringenden Verlangen nach einer Zigarette können den Betroffenen zahlreichen Nebenwirkungen quälen und ihn auch für die Umgebung schwer erträglich machen: Reizbarkeit, nächtliche Schlafstörungen, Angstzustände, Konzentrationsschwierigkeiten, verlangsamter Herzschlag, Impotenz, Verwirrung, Hunger und depressive Verstimmungen können auftreten.

Das Verlangen nach der Zigarette kann durch nikotinhaltige Medikamente gemindert werden, zum Beispiel Nikotinpflaster oder -kaugummi. Eine weitere medikamentöse Ausstiegshilfe kann Rauchern das Medikament Bupropion – eigentlich ein Mittel gegen Depression – sein. Bei der Behandlung depressiver Raucher mit Bupropion wurde festgestellt, dass diese ein geringeres Bedürfnis nach einer Zigarette verspürten und das Medikament somit die Raucherentwöhnung unterstützen kann.
↑ nach oben

Zigarettenstummel im Aschenbecher
© Shutterstock
Rauchen: Das ist bewiesenermaßen der größte Risikofaktor für COPD. Daher heißt die beste Maßnahme: Schluss mit dem Qualm!
Kaugummi
© Shutterstock
Nikotinhaltige Kaugummis: Damit wird der endgültige Abschied von der Zigarette leichter – und der Nikotinentzug lässt sich vorsichtig dosieren.