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COPD – Medikamente: Kortison
Die Therapie der COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) wird je nach Schwergrad stufenweise durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass schwer Betroffene von inhalativen Kortikosteroiden zu profitieren scheinen. Als Wirkstoffe stehen Beclometason, Budesonid, Fluticason und Triamcinolon zur Verfügung. Als Substanzen ausdrücklich für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) zugelassen sind Beclometason, Budesonid und Fluticason. Unerwünschte Wirkungen können Heiserkeit und ein Pilzbefall mit Candida der Mund- und Rachenschleimhaut sein. Kortison hilfreich für Patienten mit schwerer COPD Patienten mit einer schweren COPD, die mehr als zwei plötzliche Verschlechterungen (akute Exazerbationen) im Jahr haben, bekommen Kortison zum Einatmen. Dadurch soll erreicht werden, dass es seltener zu Verschlechterungen kommt und der Gesundheitszustand sich stabilisiert. Wegen möglicher Nebenwirkungen wird vom Arzt regelmäßig geprüft, ob eine weitere Gabe unbedingt notwendig ist. Eine Dauerbehandlung mit oralen Kortisonpräparaten wird nicht empfohlen. Ist eine orale, also systemische Kortisongabe – beispielsweise im Stadium der Exazerbation – kurzzeitig nötig, dann werden hauptsächlich Prednison und Prednisolon eingesetzt. Als unerwünschte Wirkungen können zum Beispiel Akne, „Schwangerschaftsstreifen“, eine verzögerte Wundheilung, psychische Störungen, Magenbeschwerden und Bluthochdruck auftreten. Wird Kortison über lange Zeit gegeben, besteht die Gefahr, dass ein Diabetes mellitus entsteht und/oder sich die Knochendichte vermindert (Osteoporose).
Laktoseintoleranz – Ernährungstipps
In der Lebensmittelindustrie wird Produkten häufig Laktose zugesetzt. Bei vielen Backwaren, Fleisch-, Fischerzeugnissen und Ähnlichem gibt es keine Zutatenliste. Hier müssen Sie beim Kauf nachfragen, ob das Produkt laktosefrei ist. Bei verpackten Lebensmitteln sollten Sie die Zutatenliste auf den Gehalt an Milchzucker überprüfen. Vorsicht vor versteckter Laktose Bei Medikamenten können Sie sich am besten bei Ihrem Arzt oder Apotheker erkundigen, ob das Präparat laktosefrei ist. Hierdurch lassen sich viele Fehlerquellen vermeiden und die Beschwerden, die durch eine übermäßige Aufnahme von Laktose entstehen, verhindern. Vermeidung von Mangelernährung Wichtig bei der Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) ist es, eine Unterversorgung mit bestimmten Mineralien zu vermeiden. In erster Linie ist hierbei an Kalzium zu denken. Der Körper zieht seine Kalziumreserven größtenteils aus Milch und Milchprodukten. Eine zu geringe Aufnahme kann schlimmstenfalls zu Osteoporose führen. Deshalb sollte der Bedarf an Kalzium bei einer Laktoseintoleranz möglichst über andere Lebensmittel gedeckt werden.Dazu eignen sich vor allem kalziumreiche pflanzliche Lebensmittel wie Grünkohl, Brokkoli und Fenchel). Kalziumreiche Mineralwässer (mindestens 150 Milligramm Kalzium pro Liter) und mit Kalzium angereicherte Fruchtsäfte sind eine weitere Möglichkeit, die Kalziumzufuhr anzuheben. Gegebenenfalls ist nach Rücksprache mit einem Arzt an eine Substitution durch Kalziumpräparate – zum Beispiel im Wachstum, während der Schwangerschaft und der Stillzeit – zu denken.
Lebererkrankungen – Symptome
Lebererkrankungen zu erkennen, ist nicht leicht. Denn die Leber verursacht – auch wenn sie bereits geschädigt ist – meist keine oder nur sehr unspezifische Symptome. Zu den unspezifischen Symptomen bei Lebererkrankungen zählen: Müdigkeit und Abgeschlagenheit, eine verminderte geistige Leistungsfähigkeit, Depressionen, Juckreiz, Gewichtsverlust, erhöhte Blutungsneigung, Muskelschwund, Osteoporose, Gelenkbeschwerden und -entzündungen, hormonelle Störungen (Impotenz, Ausbleiben der Menstruation) Wenn die Leber aufgrund einer Schädigung oder Überlastung nicht mehr genug Gallensäure produzieren kann, führt dies zu einer Störung der Fettverdauung. Dann entstehen Symptome wie Appetitlosigkeit, ein Druck- oder Völlegefühl, Blähungen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen. Auch Schmerzen im Oberbauch können vorkommen. Sie können auch die Folge einer Vergrößerung der Leber sein. Typische Symptome bei Lebererkrankungen Neben diesen unspezifischen Symptomen gibt es auch einige Krankheitszeichen, die typisch für Lebererkrankungen sind. Sie treten meist jedoch erst im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit auf. Charakteristisch für Lebererkrankungen sind Hautveränderungen, sogenannte Leberhautzeichen. Häufig kommt etwa der Spider naevi vor. Das ist eine sternförmige Hautveränderung, die meist am Oberkörper zu beobachten ist. Weitere Symptome, die typisch für Lebererkrankungen im fortgeschrittenen Stadium sind, sind Bauchwasser, eine Vergrößerung der Milz und Gelbsucht. Bei Gelbsucht sind die Haut und die Augen gelb verfärbt. Dazu kommt es, wenn die Leber Bilirubin, das beim Abbau des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin entsteht, nicht mehr umwandeln kann. Es lagert sich dann im Körper an und führt zu den Gelbfärbungen. Weitere Symptome bei bestimmten Lebererkrankungen Bei der primär biliären Zirrhose finden sich meist auch Xanthelasmen. Das sind bogenförmig um die Augen auftretende Fettablagerungen. Morbus Wilson führt dagegen zu Kupfereinlagerungen in den Rand der Hornhaut des Auges, sogenannte Kayser-Fleischer-Ringe. Zudem treten bei dieser Erkrankung neurologische Symptome wie Bewegungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten auf.
Morbus Crohn – Laborwerte
Die Symptome des Morbus Crohn sind recht unspezifisch: Die Betroffenen leiden unter Durchfall, Bauchschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit, meistens kommt es auch zu einer Gewichtsabnahme. Der Arzt muss zunächst klären, ob die Durchfälle nicht durch Bakterien wie Salmonellen hervorgerufen werden. Eine Untersuchung des Stuhls steht bei der Labordiagnostik somit an erster Stelle. Entzündungen und Eiweißmangel lassen sich feststellen Sind Erreger als Ursache ausgeschlossen, kann ein Bluttest aufschlussreich sein. Mit diesem lässt sich zum Beispiel eine Entzündung oder ein Eiweißmangel feststellen. Beides würde für Morbus Crohn sprechen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über wichtige Laborwerte und die Veränderung bei Morbus Crohn: Laborwerte Proben- entnahme Wertänderung bei Morbus Crohn Aussage Blutsenkungs-geschwindigkeit (BSG) Blut erhöht Entzündung vorhanden Leukozyten (weiße Blutkörperchen) Blut erhöht Entzündung vorhanden Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) Blut erniedrigt Blutverlust, zum Beispiel bei blutigen Durchfällen, Blutbildungs-störungen Thrombozyten Blut erhöht Dickdarmbefall C-reaktives Protein (CRP) Blut erhöht Entzündung vorhanden Albumin (Serumeiweiß) Blut erniedrigt Eiweißverlust über Wundflächen im Darm Alpha-1-Antitrypsin Stuhl erhöht Eiweißverlust über Wundflächen im Darm Schillingtest (Resorptions-Vermögen für Vitamin B12) Urin erniedrigt Aufnahmedefizite im Dünndarm Eine Blutuntersuchung ist auch im Laufe der Morbus-Crohn-Therapie wichtig: Die Laborwerte geben Auskunft über den Schweregrad der Entzündung und den Erfolg einer Therapie. Anhand von Laborparametern lassen sich auch Komplikationen erkennen: So ist ein geringer Kalziumspiegel im Blut ein Hinweis auf Osteoporose, viele E. Coli Bakterien im Urin deuten auf eine Fistel zwischen Darm und Blase hin. Eine Abgrenzung zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist durch eine Blut-, Stuhl- oder Urinuntersuchung allerdings nicht möglich. Sie führen zu fast identischen Veränderungen der Laborparameter.
Gute Vorsätze einhalten
Alle Jahre wieder nehmen wir uns vor: Dieses Mal schaffe ich es, meine guten Vorsätze für das neue Jahr in die Tat umzusetzen. Und alle Jahre wieder klappt es dann doch irgendwie nicht so recht. Wir haben ein paar Tipps, wie es Ihnen im neuen Jahr gelingt, zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören, abzunehmen oder regelmäßig Sport zu treiben. Vorsatz Nr. 1: Rauchstopp Endlich Nichtraucher! Das ist wahrscheinlich einer der häufigsten Vorsätze zum Jahreswechsel. Doch von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufzuhören, ist keine einfache Angelegenheit. Zunächst sollten Sie sich aufschreiben, warum Sie überhaupt aufhören möchten: Wollen Sie Ihre Kondition verbessern? Sind Sie schwanger? Oder möchten Sie Geld sparen? Außerdem sollten Sie sich überlegen, in welchen Situationen Sie zur Zigarette greifen und was Sie in Zukunft stattdessen machen werden. Wenn Sie sich dessen bewusst sind, sind Sie Ihrem Ziel „Nichtraucher“ schon ein großes Stück nähergekommen. Vorsatz Nr. 2: abnehmen Vor allem über die Adventszeit und die Weihnachtsfeiertage legt sich das ein oder andere Gramm mehr auf die Hüfte. Viele nehmen sich deshalb vor, im neuen Jahr etwas besser auf ihre Figur zu achten. Wer gesund abnehmen und sein Gewicht langfristig halten möchte, kommt nicht darum herum, seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen und regelmäßig Sport zu treiben. Denn um Körperfett zu verlieren, muss der Körper mehr Kalorien verbrauchen als er zu sich nimmt. Jedoch sollten Sie nicht versuchen, Kalorien durch ungesunde Radikaldiäten einzusparen. Denn gesund abnehmen kann man nur langsam. Vorsatz Nr. 3: gesund ernähren Nicht in jeder zweiten Mittagspause an die Currywurstbude um die Ecke gehen, sondern sich stattdessen öfter gesund ernähren: Ein guter Vorsatz, der gar nicht so schwer in die Tat umzusetzen ist. Probieren Sie statt der Wurstsemmel doch mal ein Körnerbrot mit Quark und Kresse. Oder orientieren Sie sich beim Kochen öfter an der mediterranen oder asiatischen Küche. Mangelnde Zeit ist übrigens keine Ausrede, denn auch naturbelassenes Tiefkühlgemüse ist zum Beispiel erlaubt. Wichtig ist jedoch: Nehmen Sie sich genug Zeit zum Essen und genießen Sie es. Denn nur so merken Sie rechtzeitig, wenn Sie satt sind und überessen sich nicht. Vorsatz Nr. 4: mehr Sport treiben Sie nehmen sich vor, im neuen Jahr öfter Sport zu treiben? Gut, denn Sie tun Ihrem Körper damit einen Gefallen. Durch regelmäßige Bewegung werden Sie nicht nur fitter und nehmen ab, Sie beugen auch Krankheiten vor – zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose und Diabetes. Um einen Trainingseffekt zu erzielen, sollten Sie mindestens zwei- bis dreimal pro Woche Sport treiben.
Mobilisation nach einem Sturz im Alter
Nach einem Sturz steht natürlich die Versorgung von Verletzungen an erster Stelle. Damit ist es allerdings nicht getan: An die Akuttherapie muss sich unbedingt eine weiterführende Therapie anschließen. Auch das seelische Trauma und die Verunsicherung, die ein Sturz hinterlassen kann, sind vielfach behandlungsbedürftig. Die Abklärung der Sturzursache, die individuelle Behandlung und die Anpassungen des Wohnraums oder der Medikation sollen helfen, dass der Gestürzte sich weiterhin mit Selbstvertrauen bewegen kann. Es ist wichtig, zu verhindern, dass der Betroffene aus Angst vor einem erneuten Sturz seinen Bewegungsradius und seine Aktivität einschränkt. Nach einem Sturz sind also mehrere Gesichtspunkte zu beachten: Medikamente nach einem Sturz prüfen Nach einem Sturz bei einem älteren Mensch sollte der Arzt prüfen, ob eine Änderung der Medikation möglich und geeignet ist, das Sturzrisiko zu verringern. Aufmerksamkeit, Kraft und Gleichgewicht sollten bei Sturzgefährdeten möglichst wenig eingeschränkt werden. Auch die Behandlung einer eventuell bestehenden Osteoporose sollte in Erwägung gezogen werden, um die Knochenstruktur zu verbessern und damit auch direkt das Frakturrisiko zu senken. Krankengymnastik und Bewegung Nach einem Sturz ist es sinnvoll, so früh wie möglich mit Krankengymnastik zu beginnen, um den bei Passivität rasch einsetzenden Muskelschwund möglichst zu verhindern. Im weiteren Verlauf ist auch ein Muskelaufbautraining wichtig. Die Muskulatur trägt einerseits dazu bei, den Knochen im Falle eines Sturzes abzupolstern, andererseits erhöht das Muskeltraining die Knochenfestigkeit. Gleichzeitig sollten Ausdauer und Gleichgewichtssinn trainiert werden. Nach Beendigung der Krankengymnastik ist es sinnvoll, ein regelmäßiges Training beizubehalten. Ergotherapie Die Ergotherapie ist wichtig, um die Sicherheit bei den Aktivitäten des täglichen Lebens (beispielsweise Anziehen, Benutzung des Bads und der Toilette) zu fördern und die selbstständigen Fähigkeiten des Betroffenen zu verbessern. Das Angebot eines Hausbesuchs durch den Therapeuten sollte man wahrnehmen. Es kann sich dabei herausstellen, dass man in der Wohnung einiges verändern sollte, um sich sicherer bewegen zu können – beispielsweise Türschwellen entfernen oder Haltegriffe anbringen. >> Wie Sie eine Wohnung sturzsicher gestalten können, sehen Sie hier im Video. Leider gelingt es oftmals nicht, wiederholte Stürze auf eine einzelne Ursache zurückzuführen, um diese dann wirksam zu beseitigen. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, jeden einzelnen potenziellen Risikofaktor für Stürze im Alter zu reduzieren.
Anzeichen von Wechseljahren
Die hormonelle Umstellung bringt für Frauen in den Wechseljahren (Klimakterium) viele Veränderungen mit sich. Einige typische Beschwerden lassen sich mit einem aktiven Lebensstil und gesunder Ernährung lindern. Auch Medikamente kommen infrage. In der Medizin werden die Wechseljahre auch als Klimakterium bezeichnet. Der Begriff Klimakterium stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „kritischer Punkt im menschlichen Leben“. Er beschreibt recht gut die Stimmungslage vieler Frauen in den Wechseljahren: Sie bangen um ihre Vitalität, Fröhlichkeit, Gesundheit, Sexualität und gute Figur. In den Wechseljahren verändert sich der weibliche Körper Bedingt durch die hormonelle Umstellung durchläuft der weibliche Körper mit Ende 40, Anfang 50 einschneidende Veränderungen. Die Frau verliert in gewisser Hinsicht tatsächlich ihre Jugendlichkeit. Das heißt jedoch nicht, dass sie durch das Klimakterium ihre Attraktivität verliert oder auf ein erfülltes Liebesleben verzichten muss. Auch die Zeit für persönliche oder berufliche Veränderungen ist mit den Wechseljahren noch nicht vorbei. Allerdings muss sich eine Frau im Klimakterium um diese Annehmlichkeiten oftmals intensiver bemühen als eine 25-Jährige. Symptome und Anzeichen der Wechseljahre Als Symptome zeigen sich bei Frauen in den Wechseljahren zum Beispiel Unregelmäßigkeiten in der Menstruation, Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Scheidentrockenheit, Gewichtszunahme, Herzrasen, Schwindel, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Zudem besteht nach den Wechseljahren durch den Östrogenmangel das Risiko für ernsthafte Erkrankungen wie Osteoporose und Arteriosklerose. Alltag in den Wechseljahren bewusst gestalten Frauen, die relativ problemlos durch die Wechseljahre kommen, gestalten ihren Alltag meistens bewusst – angefangen damit, dass sie sich viel bewegen, gesund essen und nicht rauchen. Denn oft helfen schon Änderungen des Lebensstils, Wechseljahresbeschwerden zu lindern. Auf ihre Partnerschaft halten diese Frauen ebenfalls ein waches Auge und sind bereit, Initiative zu ergreifen.Zeigt eine Umstellung des Lebensstils keine ausreichende Wirkung, können auch pflanzliche Mittel wie Traubensilberkerze, Soja, Rotklee und Johanniskraut oder Hormonsalben (gegen Scheidentrockenheit) helfen. Neueste Studien werfen ein neues Licht auf die seit einiger Zeit mit sehr viel Skepsis betrachtete Hormonersatztherapie (HET). Die positiven Effekte der Hormonersatztherapie hängen ganz wesentlich vom Beginn der Therapie ab. Der Einsatz sogenannter Anti-Aging-Hormone wie beispielsweise Melatonin, DHEA (Dehydroepiandrosteron) oder Wachstumshormone wird Frauen aufgrund der ungeklärten Studienlage eher nicht empfohlen.
Wechseljahre – Vitamine
Eine Frau in den Wechseljahren (Klimakterium), die gesund ist und sich ausgewogen ernährt, tut viel für die Deckung ihres Bedarfs an Vitaminen und Mineralstoffen und braucht deshalb normalerweise keine Vitamin- oder Mineralstofftabletten. Doch nicht alle Frauen in den Wechseljahren essen vernünftig. Die einen halten ständig Diät, andere essen am liebsten im Imbiss zu Mittag. Wieder andere haben sich einer ganz besonderen Ernährungsform verschrieben und essen deshalb sehr einseitig: zum Beispiel Veganerinnen und Makrobiotinnen, die weder Fleisch noch Milchprodukte verzehren.Für diese Frauen empfiehlt es sich, ihr Ernährungsverhalten in den Wechseljahren zu überdenken. Oftmals kann eine Ernährungsberatung hilfreich sein. Wenn eine Frau eine Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten jedoch ablehnt, können Nahrungsergänzungsmittel in den Wechseljahren sinnvoll sein. Zu bedenken ist allerdings: Vitamin- und Mineralstofftabletten gleichen eine schlechte Ernährungsweise nicht aus, doch halten sie einen Schaden möglicherweise in Grenzen. Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr in den Wechseljahren kontrollieren Eine einseitige Ernährungsweise wird gerade in den Wechseljahren prekär, denn gerade jetzt werden bestimmte Vitamine und Mineralstoffe besonders benötigt: So sind wegen des erhöhten Osteoporose-Risikos Kalzium und Vitamin D überaus wichtig. Vitamin D ist zum Beispiel in Seefisch reichlich vorhanden. Kalzium ist in größeren Mengen in Milchprodukten enthalten, in geringeren Mengen vor allem in grünem Blattgemüse. Es ist für Frauen in den Wechseljahren ratsam, mithilfe einer Nährwerttabelle zu kontrollieren, ob sie ihren täglichen Bedarf an Kalzium tatsächlich decken. Sollten Zweifel bestehen, ist dies ein Anlass, die Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Fehlt die Bereitschaft, können Kalzium- oder Vitamin-D-Präparate in den Wechseljahren eine Alternative sein. Fischölkapseln nur nach Absprache mit dem Arzt nehmen Frauen mit hohem Arteriosklerose-Risiko können in Absprache mit ihrem Arzt eventuell Fischölkapseln einnehmen. Fischölkapseln enthalten Omega-3-Fettsäuren, die gefäßschützend wirken sollen. Wegen möglicher Nebenwirkungen ist es nach Aussagen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) allerdings nicht ratsam, die Kapseln auf eigene Initiative einzunehmen.
Altersbeschwerden – Symptome und Ratgeber
Mit zunehmenden Lebensjahren laufen bei jedem Menschen Alterungsprozesse ab. Verhindern lassen sich diese Veränderungen nicht. Aber übermäßig starke oder vorzeitige Alterserscheinungen können hinausgezögert werden. Erste Altersbeschwerden sollten nicht als Wehwehchen oder Zipperlein abgetan, sondern ernst genommen werden. Etliche sogenannte Zivilisationskrankheiten tragen zum Bild der „Altersschwäche“ bei. Ältere Menschen leiden auch häufig unter chronischen Schmerzen, die eine starke Verschlechterung der Lebensqualität verursachen. Organsysteme verändern sich im Laufe des Lebens Besonders stark verändert sich mit den Jahren das Herz-Kreislauf-System. Beispielsweise verlieren die Blutgefäße an Elastizität und Funktionskraft. Je nach Veranlagung und äußeren Faktoren kommt es zu einer mehr oder minder ausgeprägten Arterienverkalkung (Arteriosklerose) – die Gefäße verengen sich oder können sogar verstopfen, Durchblutungsstörungen sind die Folge. Dadurch werden zahlreiche Altersbeschwerden ausgelöst oder verstärkt. Zudem kommt es im Alter häufig zu Hirnleistungsstörungen. Diese können zu Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, kognitiven Einbußen, Schwindel, Kopfschmerzen oder anderen Symptomen führen. Durch unsere bewegungsarme und sitzende Lebensweise sind viele Menschen im Alter muskulär schlecht trainiert. Dies erhöht, zusammen mit anderen Faktoren, die Gefahr für Stürze und Hilfsbedürftigkeit. Die weitverbreitete Osteoporose ist ein weiterer Grund für Gesundheitsprobleme im Alter. Knochenschmerzen und Brüche könnten jedoch bei rechtzeitiger Vorbeugung erheblich verringert werden. Vorsorge und frühzeitige Therapie zahlen sich später aus Bei der Therapie von Altersbeschwerden ist einiges zu beachten: Wunder können nicht vollbracht werden. Trotzdem sind viele unseriöse Produkte auf dem Markt, die Ihnen eine Problemlösung in wenigen Wochen vorgaukeln. Beugen Sie lieber rechtzeitig vor, um länger fit zu bleiben. Auch bei beginnenden Alterserkrankungen können Sie einiges tun. Mit allgemeinen Anti-Aging-Maßnahmen wie viel Bewegung, Gehirnjogging, ausreichendem Schlaf und einer gesunden Ernährung können Sie Ihre Lebensqualität steigern. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt die bei Ihnen bestehenden Risiken aufzeigen und arbeiten Sie daran mit, diese konsequent zu verringern. Dazu gehören auch die Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchungen und Check-Ups in der Hausarztpraxis.
Gicht – Akuter Gichtanfall
Beim akuten Gichtanfall gibt der Arzt Medikamente, die schnell und effektiv die Schmerzen lindern und die Entzündung hemmen. Der Harnsäurespiegel spielt in diesem Moment keine entscheidende Rolle, weil er bei Patienten mit einem Gichtanfall sogar manchmal normal ist. Umgekehrt bekommen längst nicht alle Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten eine Gicht (medizinisch: Arthritis urica oder Urikopathie).Deshalb richtet sich die weitere Therapie auch nicht ausschließlich nach dem Harnsäurewert. Vielmehr interessiert den Arzt, ob sich der Anfall wiederholt, ob sich die Gicht außer an dem einen Gelenk noch an anderen Körperstellen zeigt und welche zusätzlichen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, oder starkter Alkoholkonsum vorliegen. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR): ohne Kortison gegen Schmerz und Entzündung Medikamente aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) werden auch als kortisonfreie Entzündungshemmer bezeichnet. Oft werden Indometacin oder Diclofenac eingesetzt. Sie wirken entzündungshemmend und schmerzstillend.Vorsicht: Nehmen Sie diese Medikamente nicht über einen längeren Zeitraum in hohen Dosen ein! Sie können die Magen- und Darmschleimhaut schädigen und zu Geschwüren und Blutungen führen. Colchicin: das klassische Gichtmittel Colchicin, das Gift der Herbstzeitlosen, gilt als klassisches Gichtmittel. Als Medikament wird es in sehr geringen Mengen gegeben. Wegen seiner starken Nebenwirkungen wie starkem Durchfall bei höherer Dosierung wird es heute mehr und mehr von Medikamenten aus der Gruppe der kortisonfreien Entzündungshemmer ersetzt. Es gibt allerdings Gichtpatienten, bei denen ausschließlich Colchicin die Schmerzen lindert. Keine Angst vor Kortison Auch Kortison kann die Entzündung sehr effektiv bremsen. Es wird aber nur bei sehr schweren Gichtanfällen und auch dann nur wenige Tage gegeben. Manchmal spritzt der Arzt Kortison auch direkt in das entzündete Gelenk. Vor den gefürchteten Nebenwirkungen einer Kortison-Langzeittherapie wie Diabetes mellitus oder Osteoporose müssen Sie bei einer kurzzeitigen Kortisongabe keine Angst haben. Canakinumab bei Gichtanfällen Der Wirkstoff Canakinumab, ein monoklonaler Antikörper, wird vor allem bei einem akuten Gichtarthritisanfall eingesetzt, wenn die herkömmlichen Mittel nicht anschlagen. Canakinumab wird als subkutane Injektion verabreicht – das heißt, unter der Haut gespritzt.Seine Wirkungsweise beruht auf der Hemmung von Entzündungsmediatoren – also körpereigenen Stoffen, die eine Entzündungsreaktion einleiten –  wie dem Interleukin-1 beta. Als unerwünschte Nebenwirkungen sind vor allem Infektionen der oberen Atemwege zu nennen.